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Religion ist der Versuch...
...des Menschen, Gott zu entdecken, Antworten auf die letzten Fragen des Seins zu finden und das Gewissen zu beruhigen. Jedoch ist der Mensch von sich aus nicht in der Lage, Gott zu erkennen und die existenziellen Fragen zu beantworten, die hinter unserem Leben stehen.
Anhand des "Elefantengleichnisses“ (Exponat), das Siddharta Gautama (Buddha) zugeschreiben wird, kann erklärt werden, weshalb wir von uns aus nicht in der Lage sind, Gott zu erkennen: Er ließ vier blinde Bettler rufen, um einen Elefanten zu betasten und zu beschreiben, was ein Elefant ist. Jeder von ihnen bekam ein anderes Teil des Elefanten zu fassen. Einer ein Ohr und sagte: Der Elefant ist ein Wedel. Ein anderer den Rüssel - für ihn war der Elefant ein flexibles Rohr. Der dritte den Leib und behauptete, der Elefant sein eine rauhe Wand. Der Vierte erwischt den Schwanz und bezeichnete den Elefant als Pinsel. Anhand dieses Gleichnisses machte Siddharta Gautama deutlich, dass alle Aussagen von Menschen über Gott subjektiv seien, weil alle nur eine Teilwahrheit erfassen, weil wir alle Blinde Bettler sind. In der Tat ist es so, dass wir Menschen vor einem Phänomen stehen, das wir selbst nicht erkennen und erfassen können. Gerade weil wir begrenzt sind, sind wir auf Hilfe und Information von jemand angewiesen, der das Ganze erkennen kann. Diese Information hat uns Gott gegeben. Wir nennen dies "Offenbarung“.
Anhand des Schmuckkästchens (Exponat) kann man nun erklären, was "Offenbarung“ bedeutet. Wenn jemand das Kästchen öffnet, hat man seinen Inhalt entdeckt. Was ist jedoch, wenn wir nicht in der Lage sind, das Kästchen zu öffnen? Etwas anderes ist es, wenn ich das Kästchen öffne und den Inhalt zeige. Dann offenbare ich etwas. Da kein Mensch in der Lage ist, das Geheimnis im Blick auf Gott zu lüften, sind wir alle miteinander auf Offenbarung angewiesen. Gott selbst hat uns ermöglicht, überhaupt etwas über Gott zu wissen. Er hat sich geoffenbart in der Schöpfung (Römer 1,19), in der persönlichen Begegnung mit Menschen (Abraham, Mose usw.), in seinem Wort (2.Tim.3,16) und am deutlichsten in seinem Sohn Jesus Christus (Hebräer 1,1).
In der Broschüre "Gott persönlich kennenlernen“, die in dem Schmuckkästchen aufbewahrt wird, wird der Weg beschrieben, wie man ein persönliches Verhältnis zu Gott bekommen kann. Die darin beschriebenen vier Schritte haben sich als ein guter Leitfaden erwiesen:
- Gott liebt Sie. Er hat Sie geschaffen und wünscht sich, dass Sie eine persönliche Beziehung zu ihm haben
- Die Gemeinschaft mit Gott ist durch die Sünde des Menschen zerbrochen.
- Jesus Christus ist Gottes Ausweg aus dem Dilemma des Menschen. Allein durch ihn können wir wieder eine persönliche Beziehung zu Gott finden.
- Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als unseren Herrn und Erlöser annehmen.
Das Evangelium ist die gute Botschaft, dass Gott sich selbst zu erkennen gibt. Die Bibel stellt Gott als den Schöpfer und den einzigen Gott vor, der von sich aus alles getan hat, damit der Mensch in Harmonie mit Gott leben kann.
- Religion ist der Versuch, die Verbindung zu Gott wieder herzustellen. Das Evangelium ist die Botschaft, dass Gott den Kontakt mit uns Menschen sucht.
- Religion ist das, was Menschen tun, um zu Gott zu kommen. DasEvangelium beschreibt, dass Gott in Jesus alles getan hat.
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