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Abteilung 6 Fernöstliche Religionen  
Religion - ein weltweites Phänomen
"Religion ist out!"
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Der Begriff "Animismus"...
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...die drittgrößte Weltreligion
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Abteilung 6
Fernöstliche Religionen
Der Konfuzianismus ist keine
Religion im...
 
Abteilung 7
New Age - Esoterik
Die New-Age-Bewegung ist wie
ein kaltes Buffet für das Geistliche.
 

Der Konfuzianismus (Mittlere Tafel)

ist keine Religion im herkömmlichen Sinn. Es handelt sich vielmehr um ein religiöses Glaubenssystem, das die Werte der meisten Menschen in Asien prägt, vor allem in China, Japan, Korea und Vietnam. Viele halten die konfuzianische Arbeitsethik für die Grundlage des erstaunlich raschen Wirtschaftswachstums in Ostasien. Konfuzius lebte 551-479 v. Chr. Er lehrte die "wahre Menschlichkeit“ (Jen).

Jen ist die Grundlage für Harmonie. Harmonisches Leben muss auf die Verwirklichung des Jen gegründet sein.

Jen ist die grundlegende menschliche Eigenschaft, die ursprünglich gut ist. So wie Wasser von Natur aus nach unten fließt, werden Menschen fähig sein Gutes zu tun, wenn man zulässt, dass sie ihren Gefühlen - ihrer wahren Natur - folgen.

Jen ist der moralische "Auftrag vom Himmel“. Der Auftrag vom Himmel bezieht sich nicht auf einen göttlichen Auftrag, sondern auf das Naturgesetz oder die moralische Ordnung innerhalb der Dinge.

 

Gottesvorstellung:

Vor der Zeit des Konfuzius sprach man von Gott als einem persönlichen Wesen und nannte ihn Ti oder Shang-ti. Konfuzius jedoch sprach von der letzten Wirklichkeit als T ´ein, was die weniger persönliche Bedeutung von Himmel hat.

 

 

Der Schintoismus (linke Tafel)

Die traditionelle japanische Religion, der Schintoismus oder "kami no michi“ bedeutet "der Weg der Götter“. Sie äußert sich in der Verehrung der acht Millionen Götter ("Kami“). Die kami sind Götter oder geistliche Mächte, die den Menschen helfen oder sie behindern können. Um den Kami näher zu kommen, sind heilige Stätten der Reinheit erforderlich. Schinto-Schreine werden abseits errichtet. Vor dem Betreten muss man sich erst mit Wasser reinigen, z.B. durch stundenlanges Stehen unter einem eiskalten Wasserfall. Örtliche Schamanen sprechen als religiöse Amtsträger für die kami. Mit Hilfe überlieferter heiliger Tänze und Musik, die von jungen Mädchen ausgeführt wurden, riefen sie die kami herbei. Ein Großteil der traditionellen japanischen Kunst kann auf diese Praktiken zurückgeführt werden. Der Schintoismus tritt für die moralischen Werte der Treue und Pflicht gegenüber der Familie oder der Sippe ein.

 

 

Der Taoismus (rechte Tafel)

Es ist wichtig, die Grundsätze des Taoismus zu verstehen, weil sie den eigentlichen Kern der asiatischen Kulturen bilden. Lao-Tse, was "alter Meister“ bedeutet, war ein Zeitgenosse des Konfuzius. Er lehrte, dass keine Harmonie entsteht, wenn den Menschen Gesetze aufgezwungen werden. Er war der Meinung, dass Harmonie im Tao ("dau“ ausgesprochen) und im "wu-wei“, dem Grundsatz der ziellosen Untätigkeit, gefunden werden. Die einzige Tätigkeit sollte darin bestehen, sich nach dem natürlichen Fluss des Tao auszurichten. Dem Tao folgen heißt, der Natur folgen. Dahinter steht das Bild von dem Fluss, der seinem natürlichen Lauf nach fließt und dabei ungeheure Kräfte entfalten kann. Die höchste Form des Tao ist jenseits moralischer Unterscheidungen. Die Yin/Yang-Dualität, die vom Tao fließt, stellt das Gleichgewicht von gut und Böse dar. Auf diese Weise sind Gut und Böse gleichrangig und voneinander abhängig.

 

Judentum
Das Judentum ist die
älteste monotheistische
Offenbarungsreligion.
Christentum
Zur größten Weltreligion,
dem Christentum, bekennen sich
mehr als 2 Milliarden Menschen.
Islam
Islam bedeutet wörtlich
"Unterwerfung",...
Säkularismus
20% der Weltbevölkerung
Säkularisten.
Viele Wege - ein Ziel?
Wollen die Religionen
letztlich alle dasselbe?
 
Viele Religionen - ein Evangelium
Religion ist der Versuch...