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Abteilung 4 Hinduismus - ...die drittgrößte Weltreligion  
Religion - ein weltweites Phänomen
"Religion ist out!"
Religionen im Überblick
Was ist eine Religion?
Animismus
Der Begriff "Animismus"...
Hinduismus
...die drittgrößte Weltreligion
Buddhismus
Der Buddhismus wurde im...
 
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Fernöstliche Religionen
Der Konfuzianismus ist keine
Religion im...
 
Abteilung 7
New Age - Esoterik
Die New-Age-Bewegung ist wie
ein kaltes Buffet für das Geistliche.
 

Der Hinduismus entstand

um 1500 v. Chr. in Indien. Mit über 770 Millionen Gläubigen ist der Hinduismus die drittgrößte Weltreligion und untrennbar mit dem Land Indien verbunden. Daher kommt auch der Name. Ursprünglich bedeutete es "Die Indus-Leute“. Außerhalb der Landesgrenzen Indiens ist er vor allem in Nepal als Staatsreligion zu finden.
Hindus verstehen den Hinduismus als ewige Religion. Seinen Ursprung hat er in Ideen und Weisheiten, die alte indische Seher ihren Schülern übermittelt haben.
Zunächst waren die Rituale (Magische Riten, Götterverehrung, Opfer und Askese) so einfach, dass sie vom Familienoberhaupt durchgeführt werden konnten. Später wurden sie immer komplexer, so dass es erforderlich wurde, eine Priesterklasse zu schaffen. Die frühesten Schriften, die Veden, wurden als Anweisung für die Priester geschrieben. Zwischen 800 und 300 v.Chr. wurden die Upanischaden geschrieben. Sie erläutern den Gedanken, dass hinter den vielen Göttern eine einzige Wirklichkeit steht, die Brahman genannt wird.
Brahman gilt als das ewig unveränderliche Absolute. Hindus glauben, dass er das Universum als Teil seiner selbst erschaffen hat und unaufhörlich alles Leben in einem großen Kreislauf bildet.
Atman - das unzerstörbare ewige Selbst jedes Einzelwesens - soll als Lebensziel wieder in Brahman eingehen. Wie die Luft in einem offenen Glas identisch ist mit der Luft, die das Glas umgibt so ist unser innerstes Wesen mit dem innersten Wesen von Brahman identisch.
Alle Hindu-Götter - es werden bis zu 330 Millionen Götter geschätzt - gelten als von Brahman erschaffen. Die drei größten Hindu-Götter sind Brahma (der Weltschöpfer), Vishnu (der Welterhalter) und Shiva (der Weltzerstörer). Ähnlich wie im Animismus waren die Götter der ersten Zeit identisch mit Naturphänomenen (Blitz und Donner, Sonne, Feuer usw.). Sie repräsentierten das Schicksal. Der Mensch lebt – ausgeliefert – in einer kosmischen Ordnung, deren Gesetze keine Rücksicht kennen. Wer überleben will, muss sich fügen. Der Mensch gestaltet die Ordnung aktiv z.B. durch Tieropfer und magische Sprüche mit. Eine Besonderheit in der hinduistischen Gottesvorstellung stellt Krishna - eine Herabkunft des Gottes Vishnu - dar, der als persönlicher Gott verehrt wird. Sein großes Thema ist "Bhakti“, d.h. die Liebe Gottes zu den Menschen und die Liebe der Menschen zu Gott.
Glaubensgrundlagen
Karma - das Gesetz von Ursache und Wirkung - ist oberster Glaubensgrundsatz des Hinduismus. Qualität und Charakter des nächsten Lebens hängen demnach von den Taten des gegenwärtigen Lebens ab. Das Karma entscheidet, ob man als Mensch, Tier oder Pflanze - und ebenso in welcher Kaste - wiedergeboren wird. Kein Hindu kann zu Lebzeiten seine Kastenzugehörigkeit verändern. Es gibt vier große und über 3000 Sub-Kasten. Zu den großen Kasten gehören die Priester-, Krieger-, Bauern- und Arbeiterkaste. Bekannt ist auch die Kaste der Unberührbaren - sie führen ein erbärmliches Leben und üben "unreine“ Berufe aus. Das Samsara ist der unaufhörliche Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt (Reinkarnation).
Das Ziel allen Lebens ist Moksha - die Befreiung aus diesem Kreislauf, der mit einer ständigen Furcht vor dem Absturz in die Geisterwelt verbunden ist. Mahatma Gandhi nennt sechs wichtige Merkmale des Hinduismus:

  1. Die heiligen Hindu-Schriften
  2. Der Glaube, dass Gottheiten vom Himmel herabgestiegen und zu den Menschen gekommen sind
  3. Die Wiedergeburt des Menschen (Reinkarnation)
  4. Das Kastenwesen in einem nicht diskriminierenden Sinn
  5. Die heilige Kuh
  6. Die Verehrung von heiligen Bildern.
Judentum
Das Judentum ist die
älteste monotheistische
Offenbarungsreligion.
Christentum
Zur größten Weltreligion,
dem Christentum, bekennen sich
mehr als 2 Milliarden Menschen.
Islam
Islam bedeutet wörtlich
"Unterwerfung",...
Säkularismus
20% der Weltbevölkerung
Säkularisten.
Viele Wege - ein Ziel?
Wollen die Religionen
letztlich alle dasselbe?
 
Viele Religionen - ein Evangelium
Religion ist der Versuch...