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Abteilung 2 Religionen im Überblick  
Religion - ein weltweites Phänomen
"Religion ist out!"
Religionen im Überblick
Was ist eine Religion?
Animismus
Der Begriff "Animismus"...
Hinduismus
...die drittgrößte Weltreligion
Buddhismus
Der Buddhismus wurde im...
 
Abteilung 6
Fernöstliche Religionen
Der Konfuzianismus ist keine
Religion im...
 
Abteilung 7
New Age - Esoterik
Die New-Age-Bewegung ist wie
ein kaltes Buffet für das Geistliche.
 

Was ist eine Religion?
Die Definition, mit der wir in dieser Ausstellung arbeiten, besagt, dass eine Religion aus einer Reihe von Überzeugungen besteht, die Antworten auf die letzten Fragen geben: Worin besteht die letzte Wirklichkeit? Worin besteht das Wesen der Welt? Was ist das Wesen der Menschheit? Worin besteht das Hauptproblem der Menschheit? Was geschieht nach dem Tod? Eine solche Definition bedeutet, dass zu einer Religion nicht unbedingt ein Glaube an Gott, bestimmte Rituale oder Geistliche und Priester gehören. Zum Beispiel kann man den Säkularismus und Marxismus als Religion bezeichnen, insofern sie letzte Fragen beantworten.

Woher kommen die Religionen?
Das religiöse Verlangen unterscheidet uns vom Rest der Schöpfung. Nur Menschen haben das Bedürfnis, mit dem so genannten Letzten in Verbindung zu treten, das Bedürfnis, eine Grundlage für Sinn und Hoffnung zu haben, die über unsere alltägliche Existenz hinausgeht. Unsere säkulare Kultur hat versucht, den geistlichen Hunger abzustreiten, doch das Bedürfnis, nach dem Göttlichen zu suchen, bleibt bestehen. Ein Kind hört nicht auf zu weinen, wenn wir darauf hinweisen, dass kein Brot da ist. Wie ein Baby sich nach Milch sehnt und es Milch gibt, so sehnen wir uns nach etwas, was jenseits von uns ist.

Auf der linken Tafel haben wir eine zeitliche Übersicht, um zu erkennen, ab wann es die
einzelnen Religionen gibt.
Auf der rechten Tafel Überlegungen zur Entwicklung der Religionen.

Für die Entstehung und Entwicklung der Religionen nennt die Wissenschaft zwei große Lösungsansätze:

  • A) Religiöse Evolution
    Die Evolutionstheorie beschreibt die Entwicklung des Lebens von einfachsten Ursprüngen zum hochkomplexen Wesen, dem Menschen. Auch Religion wird gern mit diesem Schema erklärt - von einfachsten Ursprüngen zu hochkomplexen Systemen. Die Zielrichtung dieser Entwicklung geben die höher entwickelten Kulturen vor: Monotheismus, am Ende sogar Atheismus.
  • B) Die Dekadenztheorie
    Sie steht einer religiösen Evolution entgegen. Hier wird genau umgekehrt gedacht, allerdings ohne Atheismus: am Anfang war der Monotheismus mit Tieropfern, der sich dann über den Polytheismus zum Animismus entwickelte.
    In allen traditionellen Religionen lässt sich ein Name für einen Schöpfergott nachweisen. Meist kommt dieser in der religiösen Praxis aber nicht mehr vor. Bei den Inkas hieß dieser Huiracocha, Hindus nennen ihn Brahman.

 

Judentum
Das Judentum ist die
älteste monotheistische
Offenbarungsreligion.
Christentum
Zur größten Weltreligion,
dem Christentum, bekennen sich
mehr als 2 Milliarden Menschen.
Islam
Islam bedeutet wörtlich
"Unterwerfung",...
Säkularismus
20% der Weltbevölkerung
Säkularisten.
Viele Wege - ein Ziel?
Wollen die Religionen
letztlich alle dasselbe?
 
Viele Religionen - ein Evangelium
Religion ist der Versuch...